Schritt für Schritt die Leichtigkeit zurückgewinne

Diagnostik und Behandlung bei Fersensporn, Plantarfasziitis, Hallux valgus und allen weiteren Fussbeschwerden in Schlieren. Termine bei akuten Beschwerden gibt es meist auch innerhalb von 24 Stunden.

  • Anerkannt von den Krankenkassen (Grundversicherung OKP und Zusatzversicherungen)
  • Hausbesuche im Raum Zürich (Domizilbehandlung nach Absprache)
Eine Person am Stretchen fasst sich an die Füsse.

Fussschmerzen behandeln in Schlieren: Physiotherapie für Ihren Fuss

Der Fuss trägt bei jedem Schritt das Mehrfache des Körpergewichts und ist damit eines der am stärksten belasteten Körpersegmente. Fussschmerzen entstehen aus verschiedenen Ursachen. Welche Diagnose hinter Ihren Beschwerden steckt und welche Behandlung jetzt am besten passt, klären wir im ersten Termin in unserer Praxis.

Was sind Fussschmerzen?

Fussschmerzen sind Beschwerden, die im Fersenbereich, am Mittel- oder Vorfuss oder an den Zehen auftreten und durch eine Vielzahl von Strukturen verursacht werden. Das Fussgewölbe, das aus Längsgewölbe und Quergewölbe besteht, verteilt das Körpergewicht bei jedem Schritt. Sehnen, Bänder, Knochen und das Bindegewebe der Plantarfaszie (das Band, das die Fusssohle vom Fersenbein bis zu den Zehengrundgelenken spannt) arbeiten dabei eng zusammen. Wird eine dieser Strukturen gereizt, überlastet oder verletzt, entstehen Fussschmerzen.

Wo der Schmerz sitzt, gibt den ersten Hinweis auf die Ursache. Eine physiotherapeutische Abklärung klärt, was hinter Ihren Fussschmerzen steckt, und legt die Basis für einen Behandlungsplan, der zu Ihrem Alltag passt.

Häufige Fussverletzungen und Beschwerden, die wir behandeln

Fussschmerzen verhalten sich je nach Ursache sehr unterschiedlich. Fersenschmerzen, die beim ersten Schritt am Morgen einschlagen und sich nach dem Aufwärmen bessern, sprechen für Plantarfasziitis oder Fersensporn. Brennende Schmerzen im engen Schuh deuten auf ein Mortonisches Neurom hin. Schmerzen an der Achillessehne nach dem Laufen, Innenseitenschmerzen mit zunehmendem Senkfuss oder seitliche Knöchelschmerzen nach wiederkehrenden Verstauchungen kommen in unserem Praxisalltag regelmässig vor. Im Folgenden finden Sie alle elf Fussdiagnosen, die wir in Schlieren behandeln.

Plantarfasziitis/Pes planus (Plattfuss)

Fussschmerzen, besonders am Fersenbereich beim ersten Auftreten morgens, sind oft ein Zeichen einer Plantarfasziitis. 

  • Typische Ursachen/Risikofaktoren: Überlastung, Übergewicht, falsche Schuhe, Plattfuss oder Hohlfuss, langes Stehen und Laufen.
  • Behandlung in der Physiotherapie: Dehnung der Plantarfaszie und Wadenmuskulatur, Einlagenversorgung, Ganganalyse.

Hallux valgus

Fehlstellung der Grosszehe mit seitlicher Abweichung.

  • Typische Ursachen/Risikofaktoren: Genetische Faktoren, Fussmechanik, Schuhwerk.
  • Behandlung in der Physiotherapie: Zehenübungen, Einlagenversorgung, Schuhberatung, Schmerzbehandlung, postoperative Rehabilitation bei operativem Eingriff.

Metatarsalgie

Schmerzen im Vorfussbereich.

  • Typische Ursachen/Risikofaktoren: Überlastung, ungeeignetes Schuhwerk.
  • Behandlung in der Physiotherapie: Belastungssteuerung, Fussübungen.

Fersensporn

Knochenbildung an der Ferse mit Schmerzen beim Gehen.

  • Typische Ursachen/Risikofaktoren: Plantarfaszienüberlastung.
  • Behandlung in der Physiotherapie: Dehnung, Kräftigung, Gangtraining.

Achillessehnenentzündung/Achillodynie

Schmerzen und Steifigkeit an der Achillessehne, häufig bei Sportler:innen und nach körperlicher Belastung. Die Sehne verbindet die Wadenmuskulatur mit dem Fersenbein.

  • Typische Ursachen/Risikofaktoren: Überlastung, zu schnelle Steigerung des Trainingsumfangs, hartes Schuhwerk, Beinachsenfehlstellung.
  • Behandlung in der Physiotherapie: Exzentrisches Krafttraining, Dehnung der Wadenmuskulatur, Stosswellentherapie, Laufanalyse und Einlagenversorgung.

Hammerzehe/Krallenzehe

Dauerhafte Beugung der Zehen durch Muskel- und Sehnenungleichgewicht, häufig schmerzhaft beim Gehen. 

  • Typische Ursachen/Risikofaktoren: Enges Schuhwerk, Hallux valgus, rheumatoide Arthritis, neurologische Erkrankungen.
  • Behandlung in der Physiotherapie: Zehenübungen, Bandagen, Einlagenversorgung, Schuhberatung, konservative Korrektur bei flexibler Deformität.

Mortonisches Neurom

Brennende oder elektrisierte Schmerzen im Bereich des Vorfusses, oft zwischen dem dritten und vierten Zehe. Verursacht durch Verdickung des Nerven im Mittelfuss.

  • Typische Ursachen/Risikofaktoren: Enges Schuhwerk, hohe Absätze, Spreizfuss, Überlastung durch Laufsport.
  • Behandlung in der Physiotherapie: Schuhberatung, Einlagenversorgung, manuelle Therapie, Stosswellentherapie, Entlastungspolster.

Tibialis-posterior-Tendinopathie/PTTD

Schmerzen und Schwellung an der Innenseite des Fusses, fortschreitender Senkfuss. Die Tibialis-posterior-Sehne stabilisiert das Längsgewölbe.

  • Typische Ursachen/Risikofaktoren: Überlastung, Übergewicht, Plattfuss, mangelhafte Fussmuskulatur, höheres Alter.
  • Behandlung in der Physiotherapie: Fussmuskelkräftigung, Orthesen und Einlagenversorgung, Ganganalyse, manuelle Therapie.

Peronealsehnenentzündung/Peroneale Tendinopathie

Schmerzen an der Aussenseite des Sprunggelenks und des Unterschenkels, oft nach Verstauchungen oder beim Laufsport. Betrifft die Sehnen der Peronealmuskeln.

  • Typische Ursachen/Risikofaktoren: Sprunggelenkinstabilität, Überlastung, Laufsport, Hohlfuss, wiederkehrende Verstauchungen.
  • Behandlung in der Physiotherapie: Kräftigung der Peronealmuskeln, Propriozeptionstraining, manuelle Therapie, Tape-Versorgung.

Stressfraktur am Fuss/Ermüdungsbruch

Belastungsbedingte Knochenrisse durch wiederholte Mikroverletzungen, häufig an Mittelfussknochen. Typisch bei Läufer:innen, Tänzer:innen und Sportler:innen nach plötzlicher Trainingsintensivierung.

  • Typische Ursachen/Risikofaktoren: Plötzliche Trainingssteigerung, Osteoporose, mangelhafte Fussmuskulatur, hartes Laufterrain.
  • Behandlung in der Physiotherapie: Entlastung, kontrollierter Belastungsaufbau, Ganganalyse, Kräftigung der Fussmuskulatur, Schuhversorgung.

Sesamoiditis/Sesambeinknochen-Entzündung

Entzündung oder Verletzung der kleinen Sesamknochen unter dem Grosszehenballen, mit Schmerzen beim Abrollen. Häufig bei Sportler:innen mit hoher Belastung des Vorfusses.

  • Typische Ursachen/Risikofaktoren: Hochsprung, Ballsport, Tanzen, Hohlfuss, ungeeignetes Schuhwerk, wiederholte Stösse auf den Vorfuss.
  • Behandlung in der Physiotherapie: Entlastung mit Polstern und Einlagen, manuelle Therapie, Schuhberatung, gezielte Kräftigung der Zehenmuskulatur.

Häufige Ursachen und Risikofaktoren

Drei Frauen draussen am Laufen.

Fussschmerzen entstehen selten aus einem einzigen Grund. Meist wirken eine anhaltende Fehlbelastung, eine anatomische Besonderheit und ein konkreter Auslöser zusammen. Die folgenden Risikofaktoren sehen wir in der Praxis am häufigsten.

  • Überlastung durch Sport oder Beruf: Repetitives Laufen, Springen oder langes Stehen überfordert Sehnen, Faszien und Knochen. Betroffen sind besonders Läufer:innen, Tänzer:innen und Berufsgruppen mit stehender Tätigkeit.
  • Fehlstellungen des Fusses (Plattfuss, Hohlfuss, Spreizfuss): Abweichungen in der Fussstatik verändern die Druckverteilung auf Faszien, Sehnen und Gelenke und begünstigen eine Vielzahl von Fussdiagnosen.
  • Ungeeignetes Schuhwerk: Enge Schuhe fördern Zehenfehlstellungen und Nervenreizungen im Vorfuss. Hartes Schuhwerk ohne ausreichende Dämpfung erhöht die Belastung auf Achillessehne und Plantarfaszie.
  • Schwache Fussmuskulatur: Schwache intrinsische Fussmuskeln können das Fussgewölbe nicht ausreichend stützen. Das erhöht das Risiko für Plantarfasziitis, Tibialis-posterior-Beschwerden (PTTD) und Stressfrakturen.
  • Frühere Verletzungen oder Operationen: Vorherige Fussoperationen oder unbehandelte Verletzungen verändern die Biomechanik dauerhaft und erfordern eine gezielte Rehabilitation.

Wann sollte man zur Physiotherapie?

Eine physiotherapeutische Abklärung ist sinnvoll, wenn Fussschmerzen länger als zwei bis drei Wochen anhalten, beim Gehen oder Sport einschränken oder nach einer Verletzung nicht vollständig abklingen.

Bei den folgenden Warnzeichen suchen Sie bitte zuerst ärztliche Hilfe:

  • Starke Schwellung oder Schmerz nach einem Sturz oder einer Verdrehung
  • Unfähigkeit, auf dem Fuss zu stehen oder zu gehen
  • Sichtbare Fehlstellung oder Formveränderung des Fusses nach einem Trauma
  • Taubheit, Kribbeln oder Brennen im Fuss oder in den Zehen ohne klare Ursache
  • Starke Rötung und Überwärmung eines Fussgelenks
  • Anhaltende Schmerzen trotz Schuhwechsel und Sportpause über mehr als vier Wochen

Nach der ärztlichen Abklärung übernehmen wir die weiterführende physiotherapeutische Behandlung gerne.

Physiotherapeutische Behandlungsmöglichkeiten

Eine Frau liegt und lässt ihre Fusschmerzen bei der Physiotherapie behandeln.

Die Physiotherapie am Fuss richtet sich nach Diagnose, Beschwerdebild und Ihren Alltags- und Sportzielen. Für die meisten Fussdiagnosen sind Kräftigungstraining und Gangschulung der Kern der Behandlung, ergänzt durch gezielte Massnahmen an Sehnen, Faszien oder Gelenken.

  • Manuelle Therapie: Gezielte Mobilisation der Fuss- und Sprunggelenke sowie der Weichteilstrukturen (Plantarfaszie, Sehnen). Wirksam bei Bewegungseinschränkungen, nach Operationen und bei chronischen Fussschmerzen.
  • Fussmuskelkräftigung und Einlagenversorgung: Gezieltes Training der intrinsischen Fussmuskulatur bildet die Grundlage bei Plantarfasziitis, Tibialis-posterior-Tendinopathie (PTTD) und Fussgewölbebeschwerden. Individuelle Einlagen ergänzen das aktive Training.
  • Exzentrisches Krafttraining: Progressiv dosiertes Belastungstraining für die Achillessehne und andere Sehnen am Fuss. Nachgewiesener Behandlungsansatz bei Achillessehnen-Tendinopathie und Tendinopathien generell.
  • Stosswellentherapie: Nicht-invasive Behandlung mit akustischen Druckwellen. Wirksam bei Plantarfasziitis, Fersensporn und Achillessehnentendinopathie, wenn konservative Massnahmen allein nicht ausreichen.
  • Sportphysiotherapie: Return-to-Sport-Protokolle nach Stressfrakturen, Achillessehnenerkrankungen und Fussoperationen. Schrittweise Rückkehr zur sportlichen Belastung mit Laufanalyse.
  • Ganganalyse: Identifikation von Fehlbelastungen im Gangbild als Grundlage für die Einlagenversorgung und die Korrektur des Bewegungsmusters.
  • Kinesio-Taping: Unterstützung bei Fersensporn, Plantarfasziitis und nach Verletzungen zur Entlastung und Schmerzreduktion.
  • Postoperative Rehabilitation: Nach Hallux-valgus-OP, Hammerzehen-Korrektur oder Stressfrakturversorgung, eng abgestimmt mit dem operierenden Spital.

Welche Kombination für Sie passt, klären wir im ersten Termin.

Medizinische Verantwortung

Geprüft von: Pieter Hovenga, Physiotherapeut BSc, Praxisleiter PhysioWelt Schlieren.

Schwerpunkte: orthopädische Physiotherapie, manuelle Therapie, postoperative Rehabilitation. Mehr zu Pieter und dem ganzen Team auf der Teamseite.

Zuletzt aktualisiert: Juli 2026.

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08.00 – 19.00 Uhr
Samstag – Sonntag
Geschlossen

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Wie lange dauert die Behandlung von Fussschmerzen?

Das hängt von der Diagnose ab. Plantarfasziitis und Fersensporn bessern sich bei gezielter Physiotherapie oft in vier bis acht Wochen. Chronische Verläufe oder postoperative Nachbehandlungen, etwa nach einer Hallux-Valgus-Operation oder Stressfraktur, erfordern in der Regel drei bis sechs Monate. Im ersten Termin erstellen wir gemeinsam einen realistischen Zeitplan.

2. Übernimmt die Krankenkasse die Physiotherapie am Fuss?

Ja, PhysioWelt ist von allen Schweizer Krankenkassen anerkannt. Mit einer ärztlichen Verordnung werden die Kosten in der Grundversicherung (OKP) übernommen. Ohne Verordnung können Sie privat oder über die Zusatzversicherung buchen.

3. Brauche ich eine ärztliche Verordnung für die Physiotherapie?

Für die Abrechnung über die Grundversicherung ja. Nach Fussoperationen oder Sportverletzungen stellt die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt die Verordnung in der Regel direkt aus. Ohne Verordnung können Sie jederzeit einen Selbstzahler-Termin vereinbaren oder über die Zusatzversicherung buchen.

4. Ab wann nach einer Fussoperation soll ich mit Physiotherapie beginnen?

Das hängt vom Eingriff ab. Nach einer Hallux-valgus-Operation oder Hammerzehen-Korrektur beginnt die Physiotherapie in der Regel in der ersten bis zweiten Woche nach dem Eingriff. Bei komplexeren Eingriffen richtet sich der Start nach dem Protokoll Ihrer Chirurgin oder Ihres Chirurgen. Wir koordinieren den Beginn direkt mit dem operierenden Team.

5. Kann Physiotherapie eine Fussoperation ersetzen?

Bei vielen Diagnosen, besonders bei Plantarfasziitis, Fersensporn, frühem Hallux valgus und Achillessehnentendinopathie, ist eine konservative Behandlung die erste und oft ausreichende Wahl. Ob eine Operation notwendig ist, beurteilen wir gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Physiotherapie kann den Eingriff bei bestimmten Diagnosen ersetzen, ihn vorbereiten oder die Rehabilitation danach strukturieren.

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