Dauerhafte Linderung bei Handgelenkschmerzen

Abklärung und Behandlung bei Karpaltunnelsyndrom, Sehnenverletzungen, Arthrose und Frakturen an Hand und Handgelenk. Termine bei akuten Beschwerden sind meist innerhalb von 24 Stunden verfügbar.

  • Anerkannt von Krankenkassen (Grundversicherung OKP und Zusatzversicherungen)
  • Hausbesuche in Zürich (Domizilbehandlung nach Absprache)
Patient fasst sich an das schmerzende Handgelenk nach Belastung

Handgelenkschmerzen behandeln in Schlieren: Physiotherapie für Hand und Handgelenk

Unsere Hände sind unser wichtigstes Werkzeug im Alltag. Wenn Handschmerzen jede Bewegung blockieren, leidet die Lebensqualität massiv. Als Ihre Experten für die Behandlung von Handbeschwerden in Schlieren gehen wir den Ursachen auf den Grund. Wir helfen Ihnen dabei, die Beweglichkeit Ihrer Handgelenke und Finger nachhaltig und wirksam wiederherzustellen.

Was sind Handgelenk- und Handschmerzen?

Handgelenk- und Fingerschmerzen entstehen, wenn Sehnen, Nerven oder Gelenke durch Überlastung, Verletzung oder Verschleiss gereizt sind. Hände und Handgelenke sind im Alltag dauerhaft im Einsatz: Tippen, Greifen, Heben, Drehen. Diese konstante Belastung macht die Region anfällig für ein breites Spektrum an Beschwerden.

Die Beschwerden zeigen sich je nach Ursache unterschiedlich: Kribbeln und Taubheitsgefühl in den Fingern deuten oft auf ein Karpaltunnelsyndrom hin. Schmerzen und Schwellung entlang der Sehnen, besonders beim Greifen oder Drehen, können auf eine Sehnenscheidenentzündung hinweisen. Schleichend zunehmende Schmerzen mit Steifigkeit am Morgen sind häufig ein Zeichen von Arthrose.

In der physiotherapeutischen Untersuchung finden wir die Ursache Ihrer Beschwerden und behandeln gezielt, damit Sie Hände und Handgelenk wieder schmerzfrei einsetzen können.

Häufige Handgelenk- und Handverletzungen und Beschwerden, die wir behandeln

Beschwerden in Handgelenk und Hand sind vielfältig: ein Kribbeln, das nachts zunimmt oder Schmerzen beim Aufdrehen eines Gefässes. Ob das Problem in einem Nerv, einer Sehne, einem Gelenk oder einem Knochen sitzt, bestimmt die Behandlungsrichtung. Folgende Diagnosen behandeln wir in unserer Praxis in Schlieren.

Karpaltunnelsyndrom/Tendovaginitis stenosans (de Quervain)

Beschwerden an Handgelenk und Hand reichen von Taubheitsgefühlen (Karpaltunnel) über Sehnenscheidenentzündungen bis zu Schmerzen nach Verletzungen. Eine frühe Behandlung verhindert chronische Verläufe.

  • Typische Ursachen/Risikofaktoren: Repetitive Handbewegungen (Tippen, Schreiben), Schwangerschaft, Diabetes, Hypothyreose, Übergewicht.
  • Behandlung in der Physiotherapie: Nervengleitübungen, Schienenversorgung (nachts), Ergonomieberatung, manuelle Therapie, Kräftigung der Handmuskulatur.

Rhizarthrose (Daumengrundgelenksarthrose/CMC-1-Arthrose)

Arthrose des Daumensattelgelenks mit Schmerzen beim Greifen, Drehen und Öffnen von Gefässen. Häufig bei Frauen ab 50 Jahren und bei handwerklichen Berufen.

  • Typische Ursachen/Risikofaktoren: Degenerative Veränderungen, weibliches Geschlecht (hormonell), genetische Veranlagung, repetitive Greifbewegungen.
  • Behandlung in der Physiotherapie: Gelenkschutztraining, Schienenversorgung (CMC-Orthese), manuelle Therapie, Kräftigung der Daumenmuskulatur, ergonomische Hilfsmittelberatung.

Skaphoidfraktur/Kahnbeinfraktur am Handgelenk

Bruch des Kahnbeins (Skaphoid) an der Daumenseite des Handgelenks. Wird oft als Verstauchung verkannt und muss unbedingt medizinisch abgeklärt werden.

  • Typische Ursachen/Risikofaktoren: Sturz auf ausgestreckte Hand, Kontaktsport, direktes Trauma.
  • Behandlung in der Physiotherapie: Postoperative Rehabilitation, stufenweise Mobilisation, Kräftigung der Handmuskulatur, Narbenbehandlung, Belastungsaufbau.

TFCC-Verletzung (Dreieckiger Faserknorpelkomplex)

Verletzung des Knorpelkomplexes (TFCC, Triangular fibrocartilage complex) an der kleinen Fingerseite des Handgelenks mit Schmerzen bei Drehbewegungen und Belastung. Häufig nach Sturz oder Verdrehung.

  • Typische Ursachen/Risikofaktoren: Sturz auf ausgestreckte Hand, Verdrehung des Handgelenks, Überlastung, degenerative Veränderungen.
  • Behandlung in der Physiotherapie: Schienenversorgung, Kräftigung der Handgelenksmuskulatur, manuelle Therapie, Propriozeptionstraining, postoperative Rehabilitation.

Triggerfinger (Schnappfinger/stenosierende Tenosynovitis)

Entzündung der Sehnenscheide des Fingers führt zum schmerzhaften Einschnappen beim Beugen und Strecken. Besonders morgens ausgeprägte Steifigkeit.

  • Typische Ursachen/Risikofaktoren: Wiederholte Greifbewegungen, Diabetes, rheumatoide Arthritis, weibliches Geschlecht, Alter (50–60 Jahre).
  • Behandlung in der Physiotherapie: Manuelle Therapie, Sehnenscheidengleitmobilisation, Schienenversorgung, Dehnübungen, Entzündungsreduktion.

Dupuytren-Kontraktur (Palmare Fibromatose)

Bindegewebsverdickung in der Handfläche, die Finger in eine Beugekontraktur zwingt. Ring- und Kleinfinger sind am häufigsten betroffen, Streckung zunehmend unmöglich.

  • Typische Ursachen/Risikofaktoren: Genetische Veranlagung (nordeuropäische Abstammung), männliches Geschlecht, Diabetes, Alkohol, Epilepsie-Medikamente.
  • Behandlung in der Physiotherapie: Postoperative Rehabilitation, Dehnübungen, Schienenversorgung (Extensionsschiene), Narbenmassage, Kraftaufbau.

Ganglionzyste am Handgelenk/Hand

Gutartige, gallertgefüllte Zyste an einem Gelenk oder einer Sehnenscheide. Verursacht meist keine Beschwerden, kann jedoch Druck auf Nerven und Schmerzen auslösen.

  • Typische Ursachen/Risikofaktoren: Gelenk- oder Sehnenscheidenreizung, wiederholte Belastung, idiopathisch, Handgelenksinstabilität.
  • Behandlung in der Physiotherapie: Belastungsanpassung, Schienenversorgung bei Beschwerden, postoperative Rehabilitation nach Entfernung, Kräftigung.

Handgelenksarthrose/Radiokarpalarthrose

Degenerativer Knorpelabbau (Arthrose) im Handgelenk mit zunehmenden Schmerzen, Schwellung und eingeschränkter Beweglichkeit. Häufig nach früheren Verletzungen oder bei Rheuma.

  • Typische Ursachen/Risikofaktoren: Frühere Frakturen (v.a. Skaphoid), rheumatoide Arthritis, repetitive Belastung, Alter, genetische Veranlagung.
  • Behandlung in der Physiotherapie: Schienenversorgung, Gelenksmobilisation, Schmerzmanagement, Kräftigung der Handmuskulatur, Ergonomieberatung.

Sehnenverletzung an Hand und Finger (Streck-/Beugesehne)

Riss oder Durchtrennung einer Sehne an Hand oder Fingern, häufig nach Schnittverletzung oder Trauma. Beeinträchtigt das Beugen oder Strecken der betroffenen Finger.

  • Typische Ursachen/Risikofaktoren: Schnittverletzung, stumpfes Trauma, Avulsionsverletzung (Mallet Finger, bei der die Strecksehne an der Fingerkuppe ausreisst), sportliche Verletzung.
  • Behandlung in der Physiotherapie: Postoperative Rehabilitation nach Sehnennaht, Schienenversorgung (Streck-/Beugeschiene), kontrollierte Mobilisation, progressiver Kraftaufbau.

Distale Radiusfraktur/Speichenbruch am Handgelenk

Bruch der Speiche am Handgelenk, häufig nach einem Sturz auf die ausgestreckte Hand. Nach Ruhigstellung ist gezielte Physiotherapie entscheidend für die volle Handfunktion.

  • Typische Ursachen/Risikofaktoren: Sturz auf ausgestreckte Hand, Osteoporose, älteres Alter sowie sportliche Unfälle.
  • Behandlung in der Physiotherapie: Postoperative Rehabilitation, Ödembehandlung, Beweglichkeitsaufbau, Kräftigung der Hand- und Unterarmmuskulatur, Narbenbehandlung.

Fingergelenksarthrose/Polyarthrose (Heberden-/Bouchard-Arthrose)

Arthrotische Veränderungen der Fingergelenke mit Schmerzen, Steifigkeit und Knotenbildung. Heberden-Knoten betreffen die Endgelenke (DIP), Bouchard-Knoten die Mittelgelenke (PIP). Häufig bei Frauen ab 50 Jahren und bei Berufen mit repetitiver Handbelastung.

  • Typische Ursachen/Risikofaktoren: Genetische Veranlagung, höheres Alter, weibliches Geschlecht, repetitive Greifbelastung, frühere Verletzungen.
  • Behandlung in der Physiotherapie: Gelenkschutz, Wärme- und Kältetherapie, Beweglichkeitsübungen, Kräftigung der Handmuskulatur, ergonomische Hilfsmittel.

Häufige Ursachen und Risikofaktoren

Büroangestellte fasst sich an das schmerzende Handgelenk nach langer Arbeit am Laptop

Die Entstehung von Beschwerden am Handgelenk und der Hand ist meist komplex. Chronische Überlastung, muskuläre Dysbalancen der Unterarme sowie Alterserscheinungen begünstigen sich oft gegenseitig.

Um die genauen Auslöser zu verstehen, hilft ein Blick auf die typischen Einflüsse. Die häufigsten Risikofaktoren für Schmerzen in der Hand haben wir hier für Sie zusammengefasst:

  • Repetitive Handbewegungen und Überlastung: Tippen, Schreiben, Handwerk und Instrumentalspiel reizen durch ständige Wiederholung Sehnen, Sehnenscheiden und Nerven. Karpaltunnelsyndrom und Sehnenscheidenentzündungen entstehen oft nach Monaten oder Jahren einseitiger Belastung.
  • Stürze auf die ausgestreckte Hand: Der häufigste Unfallmechanismus für Frakturen an Speiche und Kahnbein sowie für Knorpelverletzungen am TFCC. Auch bei vermeintlich harmlosen Stürzen ist eine ärztliche Abklärung nötig, weil Kahnbeinfrakturen oft als Verstauchung verkannt werden.
  • Degenerative Veränderungen und Arthrose: Rhizarthrose, Handgelenksarthrose und Fingergelenksarthrose entwickeln sich durch jahrelange Beanspruchung. Genetische Veranlagung, weibliches Geschlecht und Alter sind die wichtigsten Risikofaktoren.
  • Allgemeinerkrankungen: Diabetes, rheumatoide Arthritis und Hypothyreose erhöhen das Risiko für Karpaltunnelsyndrom, Triggerfinger und andere Sehnenscheidenprobleme deutlich.
  • Traumata und Schnittverletzungen: Direkte Gewalteinwirkung auf Hand oder Finger verursacht Sehnenrisse (z.B. Mallet Finger durch eine ausgerissene Strecksehne) und Frakturen, die eine gezielte Rehabilitation erfordern.

Wann sollte man zur Physiotherapie gehen?

Physiotherapeut untersucht das Handgelenk und die Hand einer Patientin

Funktionelle Einschränkungen der Hand sollten frühzeitig behandelt werden. Eine gezielte Therapie bei Handgelenkschmerzen ist dann sinnvoll, wenn die Beschwerden chronisch werden (länger als 2–3 Wochen) oder alltägliche Bewegungen blockieren.

Bei den folgenden Warnzeichen suchen Sie bitte zuerst ärztliche Hilfe:

  • Starke Schwellung oder sichtbare Fehlstellung nach einem Sturz
  • Taubheit oder Kribbeln in mehreren Fingern, das nachts zunimmt
  • Vollständiger Verlust der Streck- oder Beugefähigkeit eines Fingers
  • Offene Wunde mit Verdacht auf Sehnenverletzung
  • Fieber, Rötung und starke Wärmeentwicklung am Gelenk

Nach der medizinischen Abklärung übernehmen wir die weiterführende physiotherapeutische Behandlung und begleiten Sie durch die Rehabilitation.

Physiotherapeutische Behandlungsmöglichkeiten

Die Behandlung von Hand- und Handgelenksbeschwerden richtet sich nach Diagnose, Phase der Erkrankung und Ihren Alltags- sowie Berufsanforderungen. Gezielte Kräftigung und Mobilisation bilden für die meisten Diagnosen den Kern. Je nach Befund kommen Schienenversorgung, Ergonomieberatung oder eine strukturierte postoperative Rehabilitation dazu.

  • Manuelle Therapie: Gezielte Gelenk- und Weichteilmobilisation bei Steifigkeit im Handgelenk, bei Arthrose oder nach Verletzungen. Hilft auch bei Nervengleitproblemen, wie sie beim Karpaltunnelsyndrom auftreten.
  • Medizinische Trainingstherapie (MTT): Strukturierter Kraftaufbau für Hand- und Unterarmmuskulatur, individuell dosiert. Besonders nach Frakturen, nach Operationen und bei degenerativen Erkrankungen etabliert.
  • Sportphysiotherapie: Für sportbedingte Handverletzungen wie Sehnenrisse oder Frakturen mit Return-to-Sport-Fokus, abgestimmt auf Sportart und Leistungsniveau.
  • Exzentrisches Training: Bei Tendinopathien (Sehnenproblemen) der Hand- und Unterarmmuskulatur, die auf Überlastung zurückgehen.
  • Propriozeptives Training: Schulung der Feinmotorik und Gelenkkontrolle nach Verletzungen oder Operationen, gestützt auf die Propriozeption als Grundlage stabiler Handbewegungen.
  • Kinesio-Taping: Ergänzend zur Entlastung, Schmerzkontrolle und Unterstützung der Sehnenheilung in der frühen Phase nach Verletzungen.
  • Schienenversorgung und Ergonomieberatung: Nachtschienen bei Karpaltunnelsyndrom, CMC-Orthesen bei Rhizarthrose, Extensionsschienen in der Dupuytren-Reha sowie Beratung zur ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung.
  • Postoperative Reha: Nach Sehnennaht, Kahnbeinverschraubung, Dupuytren-Operation oder Radiusfraktur-Versorgung, eng abgestimmt mit dem operierenden Spital.

Welche Behandlung für Ihren Fall am sinnvollsten ist, klären wir im ersten Termin.

Medizinische Verantwortung

Geprüft von: Patou de Vries, Physiotherapeutin BSc. 

Schwerpunkte: orthopädische Physiotherapie, postoperative Rehabilitation und Handtherapie. Mehr zu Patou und dem ganzen Team auf der Teamseite.

Zuletzt aktualisiert: Juli 2026.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Wie lange dauert die Behandlung von Handgelenk- und Handschmerzen?

Das hängt von der Diagnose ab. Sehnenscheidenentzündungen und Überlastungssyndrome beruhigen sich oft in vier bis acht Wochen. Die Rehabilitation nach einer Radiusfraktur-Operation oder einer Sehnennaht erfordert in der Regel drei bis sechs Monate strukturierte Physiotherapie. Im ersten Termin erstellen wir gemeinsam einen realistischen Zeitplan.

2. Übernimmt die Krankenkasse die Physiotherapie?

Ja, PhysioWelt ist von allen Schweizer Krankenkassen anerkannt (Grundversicherung OKP und Zusatzversicherungen). Mit einer ärztlichen Verordnung werden die Behandlungskosten über die Grundversicherung abgerechnet. Ohne Verordnung können Sie jederzeit einen Selbstzahler-Termin vereinbaren oder die Zusatzversicherung in Anspruch nehmen.

3. Brauche ich eine ärztliche Verordnung für eine Behandlung an Hand oder Handgelenk?

Für die Abrechnung über die Grundversicherung ja. Ohne Verordnung können Sie privat oder über die Zusatzversicherung buchen. Bei Verdacht auf eine Fraktur oder eine Sehnenverletzung empfehlen wir in jedem Fall zuerst eine ärztliche Abklärung, bevor wir mit der Physiotherapie beginnen.

4. Ab wann nach einer Hand- oder Handgelenksoperation soll die Physiotherapie starten?

Das hängt vom Eingriff ab. Nach einer Sehnennaht beginnt die kontrollierte Frühmobilisation oft bereits in der ersten oder zweiten Woche nach der Operation, um Verklebungen zu verhindern. Nach einer Radiusfraktur-Versorgung startet die Physiotherapie in der Regel nach der Gipsabnahme. Wir koordinieren den Therapiebeginn direkt mit dem operierenden Team.

5. Kann ich bei Handgelenkschmerzen am Schreibtisch weiterarbeiten?

Das kommt auf die Diagnose und die Stärke der Beschwerden an. Bei vielen Erkrankungen ist angepasste Büroarbeit während der Behandlung möglich. Wir beraten Sie zur Ergonomie und zur Belastungssteuerung am Arbeitsplatz. Bei akutem Karpaltunnelsyndrom oder nach einer Sehnenverletzung erarbeiten wir gemeinsam eine vorübergehende Entlastungsstrategie.

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